Unsere Bücher
Eine Auswahl aus dem aktuellen Verlagsprogramm – sorgfältig lektoriert, mit Anspruch.

Politische Debatten werden härter, Öffentlichkeit zerfällt in immer kleinere Kommunikationsräume, soziale Medien belohnen Zuspitzung und Empörung. Zugleich müssen demokratische Gesellschaften Entscheidungen treffen, obwohl ihre Bürger unterschiedliche Interessen, Werte und Überzeugungen haben. Kaum ein Philosoph hat sich so intensiv mit diesem Problem beschäftigt wie Jürgen Habermas.

Von Marseille und Sizilien über Ägypten und den Nahen Osten bis nach Baktrien und an die Ausläufer des Himalaya erstreckte sich eine griechisch geprägte Welt, deren Geschichte heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Philip Matyszak erzählt diese andere Geschichte der Antike – jenseits der vertrauten Erzählungen von Athen und Sparta.

Jane Austen gehört zu den meistgelesenen Schriftstellerinnen der Welt. Ihre Romane wie Stolz und Vorurteil, Emma, Verstand und Gefühl und Überredung faszinieren bis heute – durch ihren feinen Humor, ihre unvergesslichen Figuren und ihren außergewöhnlichen Blick auf menschliche Beziehungen.

Je mehr wir wissen, desto geheimnisvoller erscheint uns die Welt. Wissenschaft soll erklären. Sie soll Licht ins Dunkel bringen, Rätsel lösen und uns die Welt verständlich machen. Doch was geschieht, wenn jede Antwort neue Fragen aufwirft – und uns die Wirklichkeit mit wachsendem Wissen nicht einfacher, sondern immer erstaunlicher erscheint?

Die Quantenphysik hat unser Bild der Wirklichkeit grundlegend verändert. Sie erklärt, warum Atome stabil sind, warum die Sonne scheint und warum der Transistor in Ihrem Smartphone funktioniert. Rund ein Drittel der Wirtschaftsleistung moderner Industrieländer beruht auf Technologien, die ohne Quantenphysik undenkbar wären.

Was ist Freiheit? Worin unterscheidet sich Wissen von Meinung? Warum streiten Philosophen seit Jahrtausenden über das Gute – und warum gibt es bis heute keine letzte Antwort?

Arsène Lupin stiehlt nicht einfach. Er inszeniert seine Verbrechen. Er kündigt Einbrüche im Voraus an, lässt sich scheinbar widerstandslos verhaften und entkommt selbst aus streng bewachten Gefängnissen. Während Polizei, Richter und wohlhabende Sammler noch versuchen, seine Pläne zu durchschauen, hat Lupin längst den nächsten Zug vorbereitet.

Er wollte den Kapitalismus nicht nur kritisieren. Er wollte ihn begreifen. Karl Marx ist einer der einflussreichsten Denker der Moderne – und zugleich einer der meistzitierten und am wenigsten gelesenen. Dieses Buch schafft Abhilfe. Auf gut hundert Seiten führt es verständlich, präzise und ohne ideologische Scheuklappen in Leben, Werk und Wirkung von Karl Marx ein.

Was haben eine schlaflose Frau, ein Lehrer vor einem Stapel Prüfungsarbeiten und ein alter Mann auf einer Parkbank gemeinsam? Sie alle stehen vor Fragen, die sich nicht einfach beantworten lassen. Fragen, die mitten im Alltag auftauchen – beim Streit mit dem Nachbarn, am Grab, vor einem Gemälde oder in einer stillen Nacht – und die tiefer reichen, als es zunächst scheint.

Im Jahr 431 v. Chr. stürzten Athen und Sparta die griechische Welt in einen verheerenden Krieg. Hundert Jahre später marschierte Alexander der Große gegen das Perserreich – und nichts war mehr, wie es gewesen war. Zwischen diesen beiden Daten liegt ein Jahrhundert der Umbrüche: Die alten Großmächte rieben sich auf, Theben stieg auf und fiel, das persische Großreich nutzte die Schwäche der Griechen, und am Ende war es ein makedonischer König, der das Kräfteverhältnis endgültig verschob.

Die Odyssee verstehen – in 50 Begriffen und Episoden Dreitausend Jahre nach ihrer Entstehung spricht Homers Odyssee noch immer von Erfahrungen, die jeder Mensch kennt: Aufbruch, Verlust, Heimweh, Prüfung und die lange Rückkehr zu dem, was einmal Heimat war.

Jürgen Habermas hat die Bundesrepublik geprägt wie kein anderer Denker der Nachkriegszeit. Er stritt mit Heidegger, als er vierundzwanzig war. Er lernte von Adorno und überlebte den Machtkampf mit Horkheimer. Er prägte den Historikerstreit, versöhnte sich mit Derrida und schrieb mit über neunzig Jahren ein Buch über die Zerstörung der Öffentlichkeit durch Social Media. Als er am 14. März 2026 starb, endete eine Epoche.

Ein faszinierender Streifzug durch 30 Schlüsselmomente der Menschheitsgeschichte In „30 Tage, die die Welt veränderten“ führt Markus Berndorf die Leserinnen und Leser durch dreißig entscheidende Tage, an denen sich das Schicksal der Menschheit gewandelt hat. Vom ersten gezähmten Funken Feuer über die Erfindung des Alphabets bis hin zur Mondlandung und dem Fall der Berliner Mauer – dieses Buch erzählt Geschichte als lebendiges Erlebnis.

Wie konnte ein kleines Dorf am Tiber zu einem Weltreich heranwachsen, das drei Kontinente umspannte? Warum faszinieren uns die Römer noch heute, obwohl ihr Fall fast anderthalb Jahrtausende zurückliegt? Florian Albrecht Weisner nimmt Sie mit auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte des Römischen Reiches – von seinen mythischen Anfängen über die Höhepunkte der Republik und des Kaiserreichs bis hin zum Untergang des Westreiches und dem Fortleben römischer Traditionen im Osten.

Jürgen Habermas (1929–2026) war der einflussreichste deutsche Philosoph der Gegenwart. Seine Begriffe – kommunikatives Handeln, herrschaftsfreier Diskurs, Kolonisierung der Lebenswelt, deliberative Demokratie – sind in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen. Doch sein Werk gilt als schwer zugänglich: Die Theorie des kommunikativen Handelns allein umfasst über tausend Seiten. Habermas in 50 Begriffen bietet einen neuen Zugang. Fünfzig Einträge erschließen das gesamte Werk – von den sprachtheoretischen Grundlagen über die Gesellschaftstheorie und die Demokratietheorie bis zu den späten Schriften über Religion, Europa und Weltgesellschaft.

Martin Heidegger (1889–1976) zählt zu den einflussreichsten – und umstrittensten – Philosophen des 20. Jahrhunderts. Sein und Zeit prägte Existentialismus, Hermeneutik und Dekonstruktion; seine Technikphilosophie beschreibt eine Welt, in der Natur, Daten und selbst der Mensch zur verfügbaren Ressource werden. Gerade in Debatten über Künstliche Intelligenz, Plattformökonomie und Klimakrise wirkt Heideggers Denken heute erstaunlich aktuell.

Mehr als 2300 Jahre nach seinem Tod ist Aristoteles noch immer der Denker, ohne den die abendländische Philosophie nicht zu denken wäre. Seine Metaphysik prägte das europäische Nachdenken über das Sein, seine Nikomachische Ethik gehört bis heute zu den wichtigsten Büchern über das gelungene Leben, und seine Logik bestimmte über Jahrtausende den Unterricht des Abendlandes. Zugleich reicht sein Werk weit über die Philosophie hinaus: Aristoteles begründete auch Biologie, Staatslehre, Poetik und Rhetorik als eigenständige Disziplinen.

Im dritten Jahrhundert nach Christus lehrt ein Mann aus der ägyptischen Provinz in Rom eine Philosophie, die alles bisher Gedachte zusammenfassen und übersteigen will. Sein Name ist Plotin, und was er begründet – den Neuplatonismus –, wird zur letzten großen Denkbewegung der Antike.

Clara, Buchhändlerin und leidenschaftliche Harfenspielerin, wird durch ihr Spiel zur Zeitreisenden: Von Böhmen über Irland und Spanien bis nach Syrien und Südamerika begegnet sie Menschen an Wendepunkten ihres Lebens. Überall erfährt sie, wie Musik Trost spendet, Grenzen überwindet und Fremde zu Freunden macht.
